Schädel- und Knochenröntgen (Skelettaufnahmen)

Untersuchungsablauf Schädel- und Knochenröntgen (Skelettaufnahmen)
Das Skelettröntgen kann rasch und einfach durchgeführt werden und bietet wirtschaftlich ein gutes Preis/Leistungsverhältnis auf niedrigem Niveau, ist jedoch zur Frühdiagnose nur eingeschränkt geeignet. Grundsätzlich sind immer Röntgenaufnahmen in zwei Ebenen (von vorne und von der Seite) zu dokumentieren. Generell gilt, dass der höchste Grad an diagnostischer Sicherheit nur durch Vergleich der kranken mit der gesunden Seite erzielt werden kann; es sollte daher generell bei Aufnahmen der Arme oder Beine eine Vergleichsaufnahme der gesunden Seite dokumentiert werden.


Wichtige Hinweise
Wichtige HinweiseUm die richtige Diagnose stellen zu können, ist es manchmal notwendig, Vergleiche im Zeitverlauf bzw. Vergleiche zur anderen, gesunden Seite anzustellen. Der Patient wird daher gebeten, alte Bilder zur Untersuchung mitzubringen. Für weiterführende Untersuchungen wie CT, MRT oder nuklearmedizinische Methoden sind die sogenannten konventionellen Röntgenbilder eine unentbehrliche Grundlage und sollten daher auch zu diesen Untersuchungen mitgebracht werden.


Einsatzgebiete
Diese Technik wird in erster Linie zur Beantwortung folgender Fragestellungen eingesetzt:
  • Knochenbrüche (= Frakturen)
  • Abnützungserscheinungen an Gelenken (= Arthrosen)
  • stoffwechselbedingte Knochenveränderungen ( = Osteoporose, Diabetes- Schäden), entzündliche Knochen- und Gelenksveränderungen (= Osteomyelitis, Arthritis), Skelettveränderungen bei Geschwulstleiden (= Metastasen)
  • Fehlhaltungen bzw. Fehlstellung von Gelenken (= Skoliose, Hammerzehen)
  • krankhafte Veränderungen in den Nasennebenhöhlen, Schläfenbeinen, Innenohren
  • Nachweis von Eiterherden in der Umgebung von Zahnwurzeln


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